Wanderimkerei-Honigsorten

Je nach dem was gerade blüht, tragen die Bienen unterschiedliche Nektare ein, welche die spezifischen Geschmacksrichtungen der verschiedenen Honige generieren.

Frühlingsblütenhonig der besonderen Art

Bananenstauden blühen in Speyer nicht nur im Frühling! Wenn die Temperaturen es zu lassen, auch dieses Jahr 2020 noch im November! Wir haben um die Ecke von mehreren solcher prächtigen Bananenstauden einpaar unserer Bienenvölker stehen und, Bienen lieben Bananenblüten, was sich wiederum in dem Potpourri des dort gesammelten Frühlingsblütenhonig wiederspiegelt. Wer diesen besonderen Honiggeschmack gerne einmal ausprobieren möchte, der kann diesen Honig in unserem Onlineshop unter „Frühlingsblütenhonig, gerührt“ bestellen!

Der übliche Frühlingsblütenhonig,

indem der Nektar der Obstblüten, des Löwenzahs und der Rapsblüten von den Bienen gesammelt wird, hat den typischen Honiggeschmack, den jeder kennt: ein zartes, mildes Honigaroma, leicht fruchtig und je nach Blüteneintrag, eine blumige Note! Dieser cremig gerührter Honig schmeckt nicht nur auf dem Butterbrötchen, sondern auch z. B. in Früchtetees.

Robinienblüte, bei uns in der Pfalz auch Akazienblüte genannt

Akazienhonig, offiziell Robinienhonig genannt, ist ein lange, flüssig bleibender heller Honig, der neutral im Geschmack ist. Ich verwende diesen Honig deshalb auch gerne zum kochen oder auch zum Würzen, indem ich Chillischoten, Nüsse, Zimt, Vanilleschote oder Ingwer mit ins Glas einlege.

Rapsblüte

Rapshonig
Ein Rapsblütenhonig enthält gegenüber einem Akazienhonig deutlich mehr Glucose, besser bekannt als Traubenzucker oder Dextrose. Wir sagen zu diesem Honig auch „Sportler-Honig“. Durch die hohe Konzentration an Glucose wird der Rapshonig auch sehr schnell fest, was uns Imker viel Arbeit bereitet. Der Honig muss zügig verarbeitet werden. Er wird mehrmals täglich an aufeinader folgenden Tagen gerührt und gleich in Gläsern abgefüllt. Wer dazu keine Zeit hat, hat später ein Problem… noch mehr Arbeit.

Wegen seines milden Geschmacks und seiner Cremigkeit ist der Rapshonig bei Kindern das „weiße Nutella“ und deshalb sehr beliebt!

Edelkastanienhonig

Ein Edelkastanienhonig sollte einmal probiert werden! Wir stehen mit unseren Völkern hoch oben über Deidesheim. Der Duft im Pfälzer Wald während der Kastanienblüte ist unbeschreiblich! Jeder der Gelegenheit hat, während dieser Zeit einen Spaziergang im Wald zu machen, sollte das nutzen! Kastanienhonig, wie wir den Honig verkürzt auch nennen, hat einen leicht herben, leicht bitter süßen Geschmack. Kastanienhonig wird aus dem Nektar der Blüten gewonnen aber er enthält auch Honigtauhonig, wie Waldhonig.

Lindenhonig

Lindenhonig ist wie Edelkastanienhonig ein leckeres Honiggemisch von Nektar aus den Lindenblüten und aus Honigtauhonig. Je nach Wetter überwiegt entweder mehr der Nektargehalt oder eben mehr der Honigtauhoniggehalt. Ein frischer Honig, der wegen seines leicht minzigen Geschmacks nicht nur auf dem Butterbrot schmeckt, sondern auch gerne zur Erkältungszeit in Verbindung mit Tee oder Oxymel (Sauerhonig, siehe „Rezepte“) eingenommen wird.

Sommerhonig

Im Sommerhonig ist der Nektar und der Honigtauhonig des Sommers vereint! Robinie (Akazie), Phacelie, Linde, Sonnenblumen und die schöne, bunte Blütenpracht in Gärten und Parks sammeln sich in einem Glas Sommerhonig. Die Linde schmeckt im Sommerhonig sehr fein hervor. Durch seinen Anteil an Robinie (Akazie) bleibt der Honig lange flüssig. Je nach Standort und Jahr kann der Sommerhonig auch etwas dunkler in seiner Farbe ausfallen. Dann „honigt der Wald“. Zu dem Nektar der Blüten gesellt sich noch Honigtauhonig aus dem Wald, was den Sommerhonig besonders aromatisch macht!